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Samstag, 29. Juli 2023

Kreativität kontra Wahnsinn


Kreativität und Psychosen haben eine gemeinsame genetische Grundlage.
Bestimmte erbliche Faktoren begünstigen künstlerische Fähigkeiten, erhöhen aber auch das Risiko für Schizophrenie und bipolare Störungen! Dieselben genetischen Merkmale, die mit einem erhöhten Risiko für Psychosen verbunden sind, finden sich auch besonders häufig bei künstlerisch tätigen Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Forscherteam unter Leitung isländischer Genetiker. Die umfangreichen Erbgutanalysen bestätigen einen schon länger bekannten Zusammenhang zwischen Kreativität und psychischen Störungen und führen ihn auf genetische Ursachen zurück. Demnach würden die von der Norm abweichenden Hirnprozesse, die im Extremfall eine schizophrene Psychose oder bipolare Störung erzeugen, auch kreative Kräfte unterstützen. Obwohl die genetischen Merkmale für das betroffene Individuum oft nachteilig sind, blieben sie möglicherweise deshalb im menschlichen Erbgut erhalten, weil sie sich für die Gesellschaft insgesamt positiv auswirken, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal „Nature Neuroscience”. 

Wenn man kreativ ist, denkt man anders als die Masse!
„Die Ergebnisse unserer Studie sind eigentlich nicht überraschend, denn um kreativ zu sein, muss man anders denken als die Masse. Und das tun auch Menschen, die wegen bestimmter genetischer Faktoren anfälliger für eine Schizophrenie sind“, sagt Kari Stefansson von der GenTech-Firma deCODE Genetics in Reykjavík. Aus früheren Untersuchungen war bekannt, dass Verwandte von Menschen mit einer schizophrenen oder affektiven Psychose überdurchschnittlich oft künstlerische Berufe ergreifen. Unklar blieb, ob dieser Zusammenhang genetisch bedingt ist oder auf gemeinsamen Umwelteinflüssen beruht. Stefansson und seine Kollegen ermittelten zunächst durch vergleichende Genomanalysen von mehr als 150.000 Menschen DNA-Abschnitte im Erbgut, die bei Patienten mit Psychosen häufiger auftreten als bei Gesunden.

Dann identifizierten sie Träger dieser genetischen Merkmale in einer Gruppe von 86.300 Isländern. Für diese lag die Wahrscheinlichkeit, an Schizophrenie zu erkranken, mehr als doppelt so hoch wie bei den anderen und sie hatten ein deutlich erhöhtes Risiko für eine bipolare Störung. Schließlich suchten die Forscher nach denselben DNA-Abschnitten im Genom von etwa tausend Mitgliedern isländischer künstlerischer Vereinigungen, darunter bildende Künstler, Schauspieler, Tänzer, Musiker und Schriftsteller. Bei diesen Menschen fanden sich die Merkmale mit 17 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit als bei Menschen mit nicht kreativen Berufen. Die Genetiker bestätigten ihre Resultate durch Daten von 8.900 schwedischen und 18.400 niederländischen Teilnehmern separater Studien. Die Genmerkmale traten bei Künstlern und anderen Menschen, deren hohe Kreativität per Test ermittelt worden war, um 25 Prozent häufiger auf als bei den anderen Testpersonen. Für den Zusammenhang spielten Unterschiede und Gemeinsamkeiten im IQ oder im Bildungsstand keine Rolle.

Die Studie liefere erstmals konkrete Hinweise darauf, dass es direkte genetische Einflüsse als Ursache von Kreativität gibt, so die Forscher. Weitere Untersuchungen müssten klären, wie diese erblichen Merkmale im Genom erhalten geblieben sind, obwohl sie auch das Risiko für psychische Störungen erhöhen.

Quelle: „Polygenic risk scores for schizophrenia and bipolar disorder predict creativity”, Robert, A. Power et al.; Nature Neuroscience, DOI: 10.1038/nn.4040
Link: http://www.nature.com/neuro/journal/v18/n7/full/nn.4040.html
Fotoquelle: pixabay

Montag, 19. März 2018

Kreativität und Intelligenz steigern durch Neurostimulation

Durch elektrische Stimulation des Gehirns wird das unterbewusste Abrufen von gespeichertem Wissen verhindert und die Kreativität übernimmt per Knopfdruck das Lösen komplizierter Aufgaben.

Kreativität per Knopfdruck - ein Wunschtraum der Menschheit. Diesem Traum ist der Wissenschaftler Prof. Dr. Allan Snyder von der University of Sydney (Australien) mit seinen Kollegen einen Schritt näher gekommen. Das Forscherteam entwickelte eine Art Denk-Kappe, welche mit Elektroden -direkt auf der Kopfhaut angelegt- Kreativität und auch Intelligenz per Schalter steigern kann.

Die Denk-Kappe unterdrückt per Neuro-Stimulation einen Teil der Aktivität in der linken Gehirnhälfte, welche unter anderem für das Rechnen, Lesen, das Abrufen von Fakten und das Befolgen von Regeln zuständig ist.

Neurostimulation mit dem Whisper
Anm.: IPN/Eggetsberger-Lab Forschung - Das heißt aber auch, dass diese Auswahl der Stimulationsbereiche nur für die Steigerung der Kreativität und Intelligenz zuständig ist. Zum Erlernen und Optimieren von Fähigkeiten wie Sprache, Rechnen, Lesen etc. dafür müssen nach unseren Forschungen andere Bereiche stimuliert werden. Siehe Bild  Neurostimulation -Whispern 

Mehr Intelligenz, mehr Kreativität: Durch die Mikrostrom-Stimulation werden alle kognitiven Prozesse, also Denken und Wissensverarbeitung, auf ein Minimum beschränkt, alte Ideen, Vorurteile und auch Konditionierungen kommen dem Probanden nicht mehr in den Weg. Gleichzeitig mit dem Herunterfahren der linken Hirnhälfte wird die rechte Gehirnhälfte, die unter anderem für unsere Kreativität und Intuition verantwortlich ist, durch entsprechende elektrische Impulse so angeregt, dass diese wesentlich intensiver arbeitet. Hierdurch erreichen die Wissenschaftler, dass störende Denkprozesse deaktiviert werden und alles was die Intelligenz und die Kreativität steigert, gefördert wird. So ist es beispielsweise nachweislich (was auch viele Testreihen gezeigt haben) möglich sehr schwere und komplexe Mathematik-Aufgaben auf eine sehr einfache und kreative Art zu lösen. ... 

Donnerstag, 12. November 2015

Eine neue, einfachere Art des Lernens - egal was man lernen möchte es geht nun schneller und besser

Durch neue neuronale Techniken, haben wir erstmals in der Geschichte der Menschheit die Möglichkeit unsere Lernfähigkeit zu optimieren und die Lerngeschwindigkeit stark abzukürzen. Egal ob wir eine Fremdsprache schneller lernen wollen, ob wir einen Text schneller behalten wollen, oder ob wir unsere kreativen - künstlerischen Fähigkeiten verbessern wollen.

1900 - 2015 Die Vorstellungen wurden in vielen Bereichen enorm übertroffen!
Durch die Methode der Neurostimulation (Whispern) sind wir nicht nur in der Lage unsere mathematischen Fähigkeiten zu verbessern, sondern auch bessere Ergebnisse im Sport zu erzielen (z.B. bei Sportarten wie Golf und Tennis). Darüber hinaus kann uns das neue neuronale Lernsystem dabei helfen Schnellentspannungstechniken wie z.B. Autogenes Training (AT) oder Tiefenmeditation (siehe Theta-X Prozess) schnell, sicher und problemlos zu erlernen. Informationen zur Neurostimulation (Whisper-Technologie) erhalten Sie unter den gekennzeichneten Links.

EMail: Zum Mail-Formular
Tel.: ++43 - (01) 4025719 (Montag-Freitag von 10-17 Uhr)
Tel.: ++43 (0) 699 10317333 (Montag-Freitag von 10-17 Uhr)
eFax-Nr.: 0043 (1) 253 67229090

Sonntag, 15. Juni 2014

Unlösbares wird nun lösbar

"Unlösbare" Aufgabe wird nach Stromfluss durch Gehirn plötzlich lösbar
Forscher legen ultra schwache Potenziale an die Köpfe (Kopfhaut) von Testpersonen und bekommen so erstaunliche Ergebnisse.
Die Neuro-Forscher haben mit einem Experiment einen erstaunlichen Effekt nochmals bestätigt: Legt man ein schwaches (unspürbares) Gleichspannungspotenzial an das Gehirn einer Testperson an, erhöht dies deren kreative Fähigkeiten bei der Lösung von Problemen und das für lange Zeit. Die beiden Neurowissenschaftler Richard Chi und Allan Snyder von der Universität Sydney konfrontierten eine Reihe Probanden mit einer scheinbar unlösbaren Aufgabe: Sie sollten neun im Quadrat angeordnete Punkten mit nur vier geraden Strichen verbinden, ohne dabei abzusetzen.

In der Gruppe, die zuvor keine oder eine nur kurzzeitige Strombehandlung erhalten hatte, war keine einzige Person in der Lage, das Rätsel zu lösen. Anders fiel das Ergebnis bei jenen Personen aus, deren Gehirne die Versuchsleiter entsprechend stimuliert hatten.
Hintergrund: 33 rechtshändige Personen erhielten je eine Elektrode über dem vorderen Teil des linken und des rechten Schläfenlappens mittels Stirnband am Kopf befestigt. Nachdem zwischen diesen beiden Elektroden für zehn Minuten ein sanfter Mikrostrom floss, gelangten 14 Versuchspersonen - das sind immerhin 40 Prozent - zu einer Lösung - die übrigens darin bestand, dass zwei Striche das Quadrat verlassen. (Anm. IPN-Forschung: In unserem MindLab konnten wir mittels Whisper Einsatz -einen von uns entwickelten Neurostimulator- zeigen dass bei längerer und mehrmaligen Stimulation die Erfolgsquote der Testteilnehmer enorm anstieg, dazu wendeten wir 7 Stimulationen zu je 30-minütiger Stimulation an.)

Die beiden Neurowissenschaftler, die ihre Studie im Fachmagazin "Neuroscience Letters" veröffentlichten, wiederholten damit ein Experiment, das bereits fast zwei Jahre davor dazu führte, dass die beteiligten Probanden kreativere Denkwege beschritten.

Erklärung
Für Chi und Snyder liegt eine Erklärung dieses Phänomens in der unterschiedlichen Aufgabenteilung des Gehirns. Während der linke Schläfenlappen für das Denken in gängigen Mustern zuständig ist, ist der rechte Schläfenlappen für kreative Lösungen verantwortlich.

Der ultrafeine Strom kann die Erregbarkeit der Neuronen auf der linken Hirn-Seite (vorübergehend) senken und auf der rechten Hirn-Seite erhöhen. "Das erleichtert den Anwendern, die selbst auferlegten Beschränkungen bzw. Zensur ihres Geistes zu entkommen", meint Snyder.

Anm. IPN-Forschung: Es ist vor allem der fordere Teil des linken Schläfenlappens, der uns daran hindert die Wirklichkeit exakt zu sehen und die jedem angeborene Kreativität entfalten zu können. Die heutigen Lebensumstände wie Handy mit Icons, Internet etc. die schulische Erziehung, die Fülle der Informationen die auf  uns täglich, ja stündlich einströmen hat nach unseren Messungen zu einer stärkeren Ausbildung bzw. Benützung gerade des linken Schläfenlappens geführt. Die Tendenz ist dabei in den letzten Jahren stark steigend. Das führt dazu, dass wir die Welt und alle auf uns einströmenden Informationen nur noch oberflächlich betrachten bzw. bewerten. Sehr oft wird dadurch falsch oder voreilig entschieden. Die Kreativität wird immer weiter unterdrückt. Man interpretiert viel mehr als dass man die Wirklichkeit entsprechend erkennt. Dadurch kann man sich scheinbar besser an die hohe Informationsdichte und das schnelle Leben anpassen, doch das ist nur vordergründig richtig. In Wirklichkeit verlieren wir immer mehr den Kontakt zur Wirklichkeit, wir verlieren unsere Fähigkeit tiefgreifend zu kommunizieren und letztendlich verlieren wir unsere Kreativität.  Die unbewusste bzw. überbewusste Problemlösung ist entscheidend für jeden kreativen Prozess und das verhindert ein überaktiver linker Schläfenlappen. 

Wir wollen die menschliche Kreativität wieder steigern
Die klare unbewusste Problemlösung ist entscheidend für den kreativen Prozess, diese Fähigkeit wollen wir neben anderen beim Theta-X Prozess mittels Whispertraining den Teilnehmern "zurückgeben".


Eine kreative, neue Art des Denken ist notwendig, wenn die Menschheit glücklich weiterleben will.
GHE

Quellen:
Neuroscience Letters: Brain stimulation enables the solution of an inherently difficult problem
Bildquelle: Fotolia
LINK: http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0304394012003618
und PLoS ONE: Facilitate Insight by Non-Invasive Brain Stimulation
LINK: http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0016655
IPN-Forschung/MindLab/Eggetsberger
LINK: http://neuro-spirituality.net/die_whisper_technologie.html

Donnerstag, 5. Juni 2014

Unser Unterbewusstsein schlafen legen, das macht uns kreativ

Um kreativ zu sein, muss man sich gegen die verborgenen Mechanismen des Unterbewusstseins durchsetzen. 

In Tests fanden Neuro-Wissenschaftler heraus, dass wir Menschen automatisch nach Denkmustern (sogenannte Mind Sets) handeln.

Funktioniert ein Lösungsschema für eine bestimmte Aufgabe, sind wir dabei mehr oder weniger erfolgreich, kann man sich nicht mehr von diesem Schema lösen und versagt bei Problemen, die leicht anders gestaltet sind. Um diesen "negativen" Denkroutinen entgegen zu wirken, wurden Geräte wie der Whisper (ein Neurostimulator) entwickelt. Dabei werden Kunststoff-Elektroden mittels Stirnband am Kopf befestigt und leichte (un unspürbare) Gleichspannungsströme (mit einer aufmodulierten langsamen Welle) beeinflussen über die Kopfhaut den linken Schläfenlappen. Richtig angewendet wird dieser für einige Zeit schlafen gelegt. Dadurch wird genau das Hirnareal, welches für unsere alten Denkmuster verantwortlich ist deaktiviert.

Das Ergebnis: Nach einer solchen Stimulation lösen die Probanden ganz schwierige Probleme die sie zuvor nicht lösen konnten. So steigert man direkt die Kreativität und Intuition. Und das Gute, wenn man diese Stimulation öfter ausführt bleibt die erhöhte Kreativität bestehen.
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TIPP: Im Zuge des Theta-X Prozesses werden Stimulationen mit dem Whisper durchgeführt bzw. in dieser Seminarreihe wird das Training mittels Neurostmulation unterstützt und beschleunigt.
Link: Zu den Seminaren

Freitag, 28. Februar 2014

Montag, 7. Oktober 2013

Neurostimulation gegen blockierende Denkschablonen

GEHIRNFORSCHUNG - GEHIRNSTIMULATION
Es ist nicht leicht, die einmal erlernten Denkpfade wieder zu verlassen - querdenken fällt den Meisten leider schwer. Mit Hilfe gezielter feinelektrischen Gehirnstimulation ist es Forschern nun gelungen, diesem Mangel gezielt entgegenzuwirken. Die Testpersonen schnitten dadurch beim Lösen neuartiger schwieriger Aufgaben deutlich besser ab als ihre nicht stimulierten Kollegen.

Unser Vorwissen baut ein starkes Hindernis auf
Neurostimulation: Erfolg ist machbar!
unser Gehirn macht es sich immer leicht: Üblicherweise versuchen wir (unser Gehirn) neue Aufgaben oder Probleme auf Basis unserer alten Erfahrungen zu lösen. Das ist gut so - und beschleunigt Denkprozesse, denn in vielen Fällen kommen wir so im Alltag, vor allem in einfacher Umgebung rasch zu einer Problemlösung. Zuviel Vorwissen kann uns aber auch "blind" machen. Uns für Neues blockieren! Sobald man gelernt hat, Problemstellungen mit Hilfe einer bestimmten Methode zu lösen, hindert uns das nämlich gleichzeitig daran, neue Ansätze auszuprobieren oder neue Einsichten zu gewinnen. Unser Gehirn bevorzugt immer Alte, Bekanntes, Gewohntes.

Besonders Menschen mit viel Praxis in einem Gebiet stehen sich so in gewisser Weise manchmal selbst im Weg. Das ist ein ständiges Problem von Wissenschaftlern, Forschern und Managern. Der berühmte Ökonom John Maynard Keynes formuliert das so: "Die Schwierigkeit liegt nicht bei den neuen Ideen, sondern darin, den alten Ideen und Glaubenssätze zu entkommen, die jeden Winkel unseres Denkens beherrschen."

Laut den Studienautoren Richard P. Chi und Allan W. Snyder vom Centre for the Mind der University of Sidney wäre es manchmal (sehr oft) wünschenswert, wenn unser Verstand sich weniger an den vorgefertigten Schablonen und Vorurteilen orientieren würde - zumindest bei neuartigen oder unvertrauten Fragestellungen.

Hintergrund: Denn Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einer Funktionsstörung im linken Frontallappen/Schläfenlappenregion eine weniger von Hypothesen dominierte Denkweise entwickeln. Auch andere Ergebnisse bekräftigen demzufolge die Vermutung, dass diese linke Gehirnregion eher für erlernte Techniken und Fähigkeiten zuständig ist (Anm.: Hier werden auch viele unserer Verhaltensregeln abgespeichert). Das rechte Gegenstück hingegen ist für neue Einsichten, Bedeutungen, Ideen und kreative Gedanken zuständig.

Mit der gezielten Anregung des einen und gleichzeitiger Hemmung des anderen Hirnareals kann man den Forschern zufolge diese blockierenden Denkmuster perfekt durchbrechen. Genau das haben Richard P. Chi und Allan W. Snyder in ihrer Studie an 60 gesunden Rechtshändern zwischen 18 und 38 Jahren nun gezeigt.

Mikroströme verändert die Hirnaktivität
Zur Stimulation des Gehirns verwendeten die beiden Forscher eine nicht-invasive Technik die Neurostimulation (ähnlich der Whisper-Technik). Über am Kopf anliegende Elektroden werden sehr schwache (nicht spürbare) elektrische Ströme an bestimmten Stellen direkt auf die Kopfhaut geleitet, die wiederum die Aktivität der unter den Elektroden befindlichen Neuronen der Großhirnrinde beeinflussen. Die gefahrlose, nicht spürbare Methode wurde bereits in Studien zur Behebung einiger kognitiver Defizite eingesetzt, aber auch um Schlaganfall Patienten bei der Rehabilitation (schneller und effektiver) zu unterstützen.

Neurostimulation
Ablauf: Die freiwilligen Testpersonen wurden bei den Versuchen in drei Gruppen eingeteilt: Bei der ersten Gruppe wurde die linke Hirnhälfte angeregt und die Aktivität der rechten gleichzeitig gedämpft; bei der zweiten Gruppe wurde die Stimulation genau umgekehrt durchgeführt; in der dritten Gruppe - der Kontrollgruppe (Plazebo-Gruppe) wurde eine Scheinstimulation durchgeführt.

Dann mussten die Versuchspersonen verschiedene Kreativitätstests durchführen. 
Nach der richtigen Hirnstimulation konnte eine enorme Leistungssteigerung verzeichnet werden!
Tatsächlich zeigte sich, dass die erste Gruppe gegenüber der Kontrollgruppe deutlich besser abschnitt. Bestimmte neuartige Aufgaben konnten ganze 60% der Probanden dieser Gruppe innerhalb von sechs Minuten lösen, unter der Kontrollbedingung waren es lediglich 20%. Die umgekehrte Stimulation zeigte laut den Forschern aber keine leistungssteigernde Wirkung.

Hinweis: Eine derartige Leistungssteigerung durch gezielte Gehirnstimulation ist in so kurzer Zeit bis jetzt noch nie beobachtet worden.

Durch die Neurostimulation wurden die Denkblockaden gezielt und sofort ausschalten!
Natürlich sind bei Problemlösungen zahlreiche andere Gehirnareale beteiligt doch die frontalen Hirnbereiche sind dabei scheinbar ausschlaggebend. Ob die Stimulation der rechten Hemisphäre oder die Senkung der Aktivität in der linken dabei wichtiger ist, kann heute noch nicht gesagt werden. Doch es scheint die richtige Einstellung bzw. Kombination beider Hirnhälften zu sein, die uns über unsere Denkbeschränkungen triumphieren lässt. Eine mögliche Erklärung für den Effekt liegt nach Ansicht der Forscher darin, dass der linke frontale Schläfenlappen für das Denken in stereotypen, gängigen Mustern verantwortlich ist, sein Gegenpart auf der rechten Seite dagegen eher für Kreativität. Durch die spezielle Art der Neurostimulation werde die Erregbarkeit der Nervenzellen auf der linken Seite vorübergehend gesenkt und auf der rechten Seite erhöht. Das könnte es „dem Verstand erleichtern, die selbst auferlegten Beschränkungen fallen zu lassen“, so Snyder.

Auch hätte man erwarten können, dass sich die Problemlösungsfähigkeiten jener Teilnehmer, die umgekehrt stimuliert wurden, noch zusätzlich verschlechtern - was allerdings nicht der Fall war (!). Vielleicht gibt es eine maximale Obergrenze für die Dominanz der Hemisphären, mutmaßen die Forscher.

Den Strom neuer Ideen nicht mehr bremsen - den Erfindungsgeist freie Bahn geben
Durch die Neurostimulation (Whisper-Technik) ist es nun möglich geworden, bei Bedarf eine neue Denk-Fähigkeit "einzuschalten" bzw. die blockierenden Denkschablonen auszuschalten.

10-20 Minuten Stimulationen genügen und eine Person entwickelt mehr Kreativität und Erfindergeist.
Moderne "Denkfabriken" werden in Zukunft bei der Suche nach kreativen Lösungen nicht mehr auf die Neurostimulation verzichten können.

Die Denkfabrik im eigenen Unternehmen
Wer ständig neue Ideen liefern muss, wer nach kreativen Lösungen sucht und wer Zukunftsprodukte entwickeln möchte, dem hilft bei der notwendigen Denkarbeit heute schon die Neurostimulation. Viele große aber auch kleine Unternehmen benötigen in den heutigen Zeiten einen genialen Anstoß, neue zukunftssichere Produkte und Verfahren sind lebensnotwendig und die genialen Ideen müssen immer schneller kommen. Völlig neue, Produkte und Lösungen benötigen die Märkte der Zukunft. Wer hier ins Hintertreffen kommt ist schnell aus dem Rennen. Daher sollte heute jedes moderne Unternehmen -ob groß oder klein- seine eigene Denkfabrik, eine Werkstatt der Kreativen haben. Aber auch Topmanager, leitende Mitarbeiter und nicht zuletzt Forscher können mittels Neurostimulation die zündende Idee entwickeln.

Gerade für eigene Teams, für langjährige Mitarbeiter ist es oft notwendig die alten eingefahrenen Wege und Denkmuster zu verlassen, der Kreativität neuen freien Lauf lassen!

Die neu aktivierte Innovationskraft richtig einsetzen, ein Beispiel
1. Ihre Mitarbeiter müssen frei darüber nachdenken können, was die Menschen in nächster Zeit gerne haben würden.
2. Haben sie etwas gefunden (erfunden) dann muss man herausfinden, ob und wie diese Idee, dieses neue Produkt auch realisierbar ist.
3. Parallel dazu muss darüber nachgedacht werden, ob das was man entwickeln möchte auch wirtschaftlich rentabel ist.

Ihr Unternehmen wird einfach innovativer
Bei all diesen Schritten können wir Sie und Ihre Entwicklungsteams unterstützen und anleiten.
Das Gleiche gilt auch für eine effiziente Team-Zusammenstellung. Mittels  Denkmuster Analyse mittels Hirnpotenzialmessungen könne wir die effektivsten und auch kreativsten Team-Mitarbeiter ermitteln und beim richtigen Zusammenstellen der Teams helfen. Die richtige Team-Zusammensetzung kann eine kreative Zusammenarbeit enorm steigern.

Ein Zukunftskonzept
Zahlreiche Unternehmen über alle Branchen hinweg entdecken diese neue Methode für sich.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: Email

Quellen: "PLoS ONE": "Facilitate Insight by Non-Invasive Brain Stimulation" von Richard P. Chi und Allan W. Snyder/ und IPN-Forschung, Eggetsberger.netund Veröffentlichung "Neuroscience Letters, DOI 10.1016/j.neulet.2012.03.012"; PLoS ONE, Vol. 6(2), e16655, DOI 10.1371/journal.pone.0016655

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Glücksgefühle machen kreativ

Studie: Wer guter Dinge ist, lernt leichter Neues und ist auch im Alltag kreativer, das fanden jetzt kanadische Forscher heraus.
Ein Beispiel: Arbeitgeber, die ihren Angestellten verbieten, hin und wieder ein lustiges YouTube-Video im Büro anzuschauen, schaden sich womöglich selbst. Wird man nämlich durch Einflüsse von außen in eine gute Stimmung versetzt, so steigen Kreativität und Auffassungsgabe stark an.

Anm. IPN-Forschung: Gute Stimmung und Glücksgefühl ist stark mit der Aktivität der linken frontalen Hirnhälfte verbunden.

Dies fanden kanadische Forscher in Experimenten heraus, die sie in der Fachzeitschrift "Psychological Science" beschreiben. "Ganz allgemein fördert eine positive Stimmung die Fähigkeit des kreativen Problemlösens wie das flexible Denken", erklärt Ruby Nadler von University of Western Ontario. Gemeinsam mit ihren Kollegen Rahel Rabi und John Paul Minda brachte sie studentische Versuchspersonen in verschiedene Stimmungen.

Das Experiment: Einige hörten ein peppiges Mozart-Stück oder sahen einen Video-Clip mit einem lachenden Baby. Anderen wurden dagegen Musik aus "Schindlers Liste" oder der Bericht über ein verheerendes Erdbeben vorgespielt. Eine dritte Gruppe wurde mit Musik und Filmen versorgt, die keine besonders positive, aber auch keine besonders negativen Stimmungen verbreiteten. Nach diesem Medienkonsum bekamen alle Versuchspersonen die Aufgabe, Bilder von komplexen Mustern zu erkennen und zu ordnen.

Kreativität ist einfach aktivierbar
Es zeigte sich, dass jene Versuchspersonen, die vorher Mozart gehört hatten oder den Film mit dem lachenden Baby gesehen hatten, die Aufgabe schneller lösten als die, die die traurige Filmmusik aus "Schindlers Liste" gehört hatten. Die positiv Gestimmten waren aber auch besser als die Kontrollgruppe, deren Medien keine besondere Stimmung erzeugt hatten. "Wenn Sie ein Projekt haben, bei dem es um innovatives Denken geht oder um die sorgfältige Abwägung verschiedener Faktoren, kann eine positive Stimmung dabei sehr helfen", erklärt Ruby Nadler. "Musik ist eine gute Methode, um in eine positive Stimmung zu kommen. Für jeden gibt es im Prinzip eine andere Musik, die diese Stimmung auslöst - Sie müssen also nicht auf Mozart umsteigen, wenn Ihnen der nicht liegt."
Quelle: "Better Mood and Better Performance: Learning Rule-Described Categories Is Enhanced by Positive Mood", Ruby T. Nadler, Rahel Rabi, John Paul Minda; Psychological Science, D.2010/21: 1770-1776, doi:10.1177/0956797610387441